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NRW

Germanwings-Absturz vor drei Jahren: Schweigeminute

Unfälle

Samstag, 24. März 2018 - 00:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Haltern. Der Absturz der Germanwings-Maschine vor drei Jahren mit 150 Toten traf die nordrhein-westfälische Stadt Haltern besonders schwer. 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des dortigen Gymnasiums waren unter den Toten. An ihr Schicksal wird am Samstag erinnert.

Trümmer an der Absturzstelle in den französischen Alpen. Foto: Sebastien Nogier/Archiv

Mit einer Schweigeminute und einer Gedenkandacht wird heute im nordrhein-westfälischen Haltern der Toten des Germanwings-Absturzes vor genau drei Jahren gedacht. Das Flugzeug mit der Flugnummer 4U9525 war am 24. März 2015 um 10.41 Uhr an einem Berg in den südfranzösischen Alpen zerschellt. Alle 150 Insassen kamen uns Leben. Nach Überzeugung der Ermittler hatte der Copilot die Maschine absichtlich zum Absturz gebracht. Unter den Toten waren 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern. Sie waren auf dem Rückflug von einem Schüleraustausch in Spanien.

Die Schweigeminute ist zum Zeitpunkt des Absturzes auf dem Marktplatz von Haltern geplant. Anschließend gibt es eine ökumenische Andacht in einer angrenzenden Kirche. Der Jahrestag fällt in die nordrhein-westfälischen Osterferien. Die Schule hat daher ihre Gedenkfeier auf den 9. April verlegt.

Wie in den Vorjahren reisen am Jahrestag wieder zahlreiche Angehörige in die Nähe der Absturzstelle nach Frankreich. Rund 350 sind es in diesem Jahr. Geplant sind dort unter anderem ein Gottesdienst in der Gemeinde Digne-les-Bains und eine Kranzniederlegung am Gemeinschaftsgrab in Le Vernet.

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