Gesundheitsminister stellt Maskenpflicht draußen zur Debatte

dpa/lnw Düsseldorf. In bestimmten Außenbereichen kann nach Auffassung von Karl-Josef Laumann (CDU) auf die Maske zum Schutz vor Corona-Infektionen verzichtet werden. “Bei den derzeitig sinkenden Infektionszahlen kann ich es mir durchaus vorstellen, die Maskenpflicht in bestimmten Außenbereichen zur Debatte zu stellen. Es gibt aber auch Bereiche, in denen wir vorerst weiterhin an der Maskenpflicht festhalten sollten, beispielsweise bei größeren Menschenansammlungen wie etwa in Warteschlangen“, sagte der NRW-Gesundheitsminister am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die „Rheinische Post“ über die Einschätzung von Laumann berichtet.

Gesundheitsminister stellt Maskenpflicht draußen zur Debatte

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Foto: Federico Gambarini/dpa-Pool/dpa/Archivbild

Der Minister aber warnte vor Schnellschüssen. Zwar hätten mehr als 50 Prozent der Menschen in NRW eine Erstimpfung. Aber eine Herdenimmunität sei noch weit entfernt. Deshalb will der Minister die AHA-Regeln nicht vorschnell infrage stellen. „Die Pandemie ist nicht vorbei und die Ausbreitung der Delta-Variante in Großbritannien zeigt, wie zerbrechlich auch eine scheinbar sichere Infektionssituation sein kann“, sagte Laumann.

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