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NRW

Hamburg trotz 3:1-Sieg in Bochum nicht wie ein Spitzenteam

Fußball

Montag, 3. Februar 2020 - 22:49 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Bochum. Der Hamburger SV hat im Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga einen Rückschlag abgewendet. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking kam am Montagabend beim VfL Bochum trotz eines 0:1-Rückstands in der Schlussphase noch zu einem 3:1 (0:0)-Sieg und zog wieder am VfB Stuttgart vorbei auf den zweiten Rang in der 2. Liga.

Hamburgs Lukas Hinterseer (l) und Bochums Danilo Soares kämpfen um den Ball. Foto: Guido Kirchner/dpa

Die Bochumer gingen durch Simon Zoller (65.) in Führung, ehe Tim Leibold (68.), der eingewechselte Joel Pohjanpolo (74.) und Sonny Kittel (87.) die Partie vor 24 421 Zuschauern doch noch drehten. Während die Hanseaten dem Spitzenreiter Arminia Bielefeld dicht auf den Fersen blieben, schwebt Bochum auf dem 16. Tabellenplatz weiter in höchster Abstiegsgefahr.

Nach der Gelb-Roten Karte für Stammkeeper Manuel Riemann in Bielefeld (0:2) kam der Ex-Würzburger Patrick Drewes zu seinem ersten Pflichtspiel-Einsatz für den VfL und zeigte bei seinem Zweitliga-Debüt eine solide Leistung.

Wie erwartet hatten die Hanseaten mehr Spielanteile, strahlten jedoch wenig Torgefahr aus. Die beste Chance hatten zunächst die Gastgeber in der 10. Minute, als Vitaly Janelt frei zum Schuss kam und HSV-Schlussmann Daniel Heuer Fernandes zu einer Parade zwang. Dann rettete Janelt im eigenen Strafraum, als er sich in einen Schuss von Sonny Kittel (27.) warf. Kurz vor der Pause hatten beide Teams noch eine Gelegenheit zur Führung: Zunächst scheiterte Silvère Ganvoula aus spitzen Winkel an Heuer Fernandes (37.), auf der anderen Seite traf Adrian Fein den Pfosten (39.).

Nach dem Wechsel erarbeitete sich der Revierclub angefeuert von den VfL-Fans Feldvorteile. Im Abschluss haperte es jedoch: Ein Schuss von Simon Zoller (52.) wurde in letzter Sekunde abgeblockt, Janelt (55.) verzog. Erst in den letzten 25 Minuten fielen die Treffer: Erst jubelte Bochum über das 1:0, am Ende aber hatte der HSV den längeren Atem und auch das nötige Abschluss-Glück.

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