Hamburger Beach-Teams: Euphorie bei Olympia-Einkleidung

dpa/lno Hamburg. Die Vorfreude auf die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) ist bei den Hamburger Beachvolleyball-Teams am Freitag noch einmal gestiegen. Im Rahmen der Einkleidungs-Roadshow wurden beim Stopp in der Hansestadt bei Julius Thole und Clemens Wickler sowie Maggie Kozuch und Laura Ludwig Maß genommen. Die Bekleidung umfasst für Athleten 86 und für Athletinnen 88 Teile.

Hamburger Beach-Teams: Euphorie bei Olympia-Einkleidung

Der Schriftzug „Tokyo 2020“ und die Olympischen Ringe sind auf dem Ärmel einer Jacke von Team Deutschland angebracht. Foto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

„Es war das erste Mal, dass ich eine richtige positive Anspannung gespürt habe. Es war ein cooles Erlebnis“, betonte Wickler. Sein Teamkollege Thole ergänzte: „Es ist ein breites Potpourri, für jeden ist etwas dabei. Die Sachen anzuziehen und zu realisieren, dass es in 35 Tagen nach Tokio geht, ist ein großartiges Gefühl.“

Trotz der Backofen-Hitze auf der Präsentationsfläche genoss Maggie Kozuch das Prozedere. Bevor sie im Truck zur Anprobe verschwand, sagte sie: „Für mich ist das sehr aufregend, es ist das erste Mal. Ich bin sehr gespannt und freue mich, was mich so erwartet. Ich habe ein bisschen was schon gesehen und getragen.“

Dagegen hat Laura Ludwig schon Einkleidungserfahrungen vor Sommerspielen sammeln dürfen. Die Goldmedaillen-Gewinnerin von Rio 2016 zeigte sich aber ebenfalls begeistert über die „vielen schönen Farben“ und schickte mit einem Augenzwinkern hinterher: „Es ist alle vier beziehungsweise fünf Jahre später immer wieder eine coole Überraschung. Und wir Frauen gehen sowieso gerne shoppen und freuen uns immer wieder über neue Klamotten.“ Kozuch fügte mit Blick auf die nachfolgende Trainingseinheit hinzu: „Diese Euphorie nehmen wir mit auf das Feld.“

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