Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Hass im Netz: Spezialisten zuständig für gravierende Fälle

Kriminalität

Dienstag, 9. Juli 2019 - 19:23 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen bekommt eine zentrale Anlaufstelle für gravierende Fälle politisch motivierter Hassrede im Internet. Das kündigte NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) am Dienstag in Düsseldorf an. Die bereits bestehende „Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen“ (ZAC NRW) sei künftig landesweit für die in sozialen Medien verübte Hasskriminalität mit besonderer Reichweite zuständig. Dazu zählten etwa auch Morddrohungen über Twitter oder Facebook gegen Politiker.

Auf dem Bildschirm eines Laptops ist ein Binärcode zu sehen. Foto: Oliver Berg/Archiv

Die bei der Staatsanwaltschaft Köln angesiedelte ZAC kooperiert auch mit Medienunternehmen und hilft bei der Bewertung von Online-Kommentaren. Das gemeinsame Projekt „Verfolgen statt nur Löschen“ wurde im Februar 2018 gestartet. Seitdem sind nach Angaben des Justizministeriums 378 Strafanzeigen der Projektpartner bei der ZAC NRW eingegangen. 182 Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet, 73 Beschuldigte identifiziert.

Ihr Kommentar zum Thema

Hass im Netz: Spezialisten zuständig für gravierende Fälle

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha