NRW

Hoher Schaden: Betrug mit Einwegflaschen vor Gericht

Prozesse

Mittwoch, 10. April 2019 - 00:42 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln. Drei Männer sollen Rückgabeautomaten für Einweg-Pfandflaschen manipuliert haben. Der Schaden beläuft sich auf 450 000 Euro. Ab heute müssen sie sich deshalb vor Gericht verantworten.

Ein Fotograf vor dem Bild der Justitia. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Heute beginnt vor dem Landgericht Köln ein Prozess gegen drei mutmaßliche Pfandbetrüger. Der Anklage zufolge haben die Männer von Januar bis Juni 2014 Rücknahmeautomaten für Einwegpfandflaschen manipuliert. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Männer auf diese Weise einen Schaden von nicht weniger als 450 000 Euro angerichtet haben.

Der Trick der Angeklagten soll im Wesentlichen darin bestanden haben, dass sie Pfandflaschen immer wieder durch die Rücknahmeautomaten schoben. Diese sollen so manipuliert gewesen sein, dass die Flaschen nicht zerstört wurden, sondern unversehrt wieder herauskamen. Die Angeklagten sollen sie dann immer wieder neu hineingesteckt haben. Für das Verfahren wegen besonders schweren Betrugs sind bis Anfang Juli zwölf Verhandlungstage eingeplant.


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