Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Hund im heißen Auto eingesperrt: Halter vor Gericht

Prozesse

Mittwoch, 17. Oktober 2018 - 03:21 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Der Hund war bereits völlig apathisch, als er aus dem heißen Auto befreit wurde. Doch sein Besitzer sieht sich keiner Schuld bewusst. Nun wird der Fall vor Gericht verhandelt.

Das Land- und Amtsgericht in Düsseldorf. Foto: Marcel Kusch/Archiv

Ein 82-jähriger Hundebesitzer steht heute in Düsseldorf vor Gericht, weil er seinen Hund in einem heißen Auto eingesperrt haben soll. Er wehrt sich gegen ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro, das die Stadt Düsseldorf von ihm fordert, teilte das Gericht mit.

Ein Passant hatte den Hund im April im Auto an der Königsallee bei etwa 27 Grad Außentemperatur bemerkt. Der Wagen sei in der Sonne geparkt gewesen. Allerdings hatte der Halter drei der vier Seitenfenster und das Schiebedach jeweils einen Spalt breit geöffnet. Dennoch kam es zu einem Polizeieinsatz.

Polizisten öffneten das Auto und holten den apathisch wirkenden Hund heraus, wie die Beteiligten zu Protokoll gaben. Draußen im Schatten habe er sich allmählich erholt. Der Autobesitzer habe sich bei seiner Rückkehr uneinsichtig gezeigt: Er könne mit seinem Hund machen, was er wolle.

Ihr Kommentar zum Thema

Hund im heißen Auto eingesperrt: Halter vor Gericht

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha