Immaterielles Kulturerbe: Bewerbungen bis 30. November

dpa/lnw Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen hat die neue Bewerbungsrunde für die Aufnahme in das Landesinventar des Immateriellen Kulturerbes sowie in das bundesweite Verzeichnis gestartet. Bis zum 30. November 2021 können sich Gemeinschaften und Gruppen, die lebendige Traditionen pflegen und praktizieren, für einen Eintrag bewerben, wie das Kulturministerium am Dienstag mitteilte. Gemeinsam mit einer Expertenjury trifft das Ministerium die Auswahl auf der Basis der bundesweit einheitlichen Kriterien.

Das Landesinventar NRW umfasst laut Mitteilung inzwischen zwölf Kulturformen, unter anderen die Anlage und Pflege von Flechthecken, das Bochumer Maiabendfest, die Bolzplatzkultur, das Brieftaubenwesen oder auch der Rheinische Karneval. Im vergangenen Jahre kamen das Steigerlied und die Trinkhallenkultur im Ruhrgebiet hinzu.

Mehr als ein Dutzend Kulturformen hat NRW für das bundesweite Verzeichnis nominiert, darunter die Deutsche Theater- und Orchesterlandschaft und die Falknerei. Seit kurzem haben auch das Buchbinderhandwerk, die Demoszene und das Papiertheater Eintragungen.

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