Impfen in Arzt-Praxen: Mediziner sollen ausgelost werden

dpa/lnw Düsseldorf. Sollte es trotz des derzeitigen Impfstopps mit dem Wirkstoff von Astrazeneca Ende März mit dem Start von Impfungen in Hausarztpraxen in NRW losgehen, sollen die beteiligten Mediziner ausgelost werden. Das teilte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein mit.

Impfen in Arzt-Praxen: Mediziner sollen ausgelost werden

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Interessierte Ärzte können sich weiter registrieren. „Unter den registrierten Praxen werden 1500 Praxen in NRW zu gleichen Teilen im Rheinland und in Westfalen-Lippe per Losverfahren ausgewählt“, schrieb die KV auf ihrer Internetseite. „Sie erhalten dann jeweils 100 Impfdosen zur Verimpfung an die eigenen chronisch kranken Patientinnen und Patienten unter 70 Jahren sowie an immobile Ü80-Patientinnen und Patienten im Rahmen des Hausbesuchs bzw. an Begleitpersonen von Schwangeren.“

Frank Bergmann, Chef der KV Nordrhein, bat seine Kollegen, sich weiter an dem Verfahren zu beteiligen: „Wenn die Unterbrechung nur kurz ausfällt, wollen wir in der Lage sein, die dann angekündigten 150 000 Dosen Astrazeneca auch sofort verimpfen zu können.“

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