Impftourismus-Ärger: Mann aus NRW fährt nach Niedersachsen

dpa/lnw Bad Fallingbostel/Düsseldorf. Mehrere Landkreise in Niedersachsen haben ihren Ärger über Impftouristen geäußert. Im Heidekreis habe sich jüngst ein Mensch aus Nordrhein-Westfalen impfen lassen, sagte Sprecher Andreas Pütz am Donnerstag. Das gehe schon seit Wochen so. Die Menschen könnten sich Termine geben lassen „wo sie wollen“. Bei den Landkreisen in Niedersachsen habe das viel Unmut hervorgerufen. Mehrere Kreise haben deshalb vom Land gefordert, die Terminvergabe für Impfungen künftig an die Meldeadresse zu knüpfen, wie Pütz sagte.

Der Hintergrund: In NRW öffnen die Impfzentren erst am Montag - in anderen Bundesländern sind sie bereits in Betrieb. So hatte die „Rheinische Post“ bereits vergangene Woche von einem Unternehmer aus dem Ruhrgebiet berichtet, der für seine Eltern eine Impfung in Mannheim (Baden-Württemberg) klargemacht hatte. Die zweite Dosis sollen sie am 18. Februar in NRW bekommen.

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