In Mainz geplanter Städtegipfel zu Dieselskandal verschoben

dpa/lrs Wörth.

Der für den 1. April in Mainz geplante bundesweite Städtegipfel zu entgangenen Gewerbesteuereinnahmen im Dieselskandal fällt aus. Das Treffen sei wegen der Coronakrise auf einen noch unbekannten Termin verschoben worden, sagte der Bürgermeister von Wörth am Rhein, Dennis Nitsche, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Wir werden die Zeit nutzen, um mit dem Bundesministerium für Finanzen Vorgespräche zu führen.“ Kommunen beklagen entgangene Gewerbesteuereinnahmen in Millionenhöhe aufgrund der Strafzahlungen der Autoindustrie im Zuge des Dieselskandals. Bei dem Treffen wollten die Teilnehmer beraten, welche politischen und eventuell auch juristischen Schritte unternommen werden sollen.