In über 100 NRW-Städten gehen Lichter aus für Klimaschutz

dpa/lnw Dortmund. Licht aus für die Rettung des Planeten: An der weltweiten Klimaschutz-Aktion „Earth Hour“ haben sich in Nordrhein-Westfalen mehr als 100 Städte beteiligt. Als Signal für mehr Umwelt- und Klimaschutz schalteten zahlreiche Rathäuser, Kirchen, Denkmäler und Unternehmenszentralen das Licht eine Stunde lang aus. Auch unzählige Privathaushalte machten mit. Dunkel wurde es auch in Fußballstadien, wie den Arenen in Mönchengladbach und auf Schalke, an Industriedenkmälern wie dem Landschaftspark Duisburg oder sonst hell bestrahlten Landmarken wie der Duisburger Skulptur „Tiger & Turtle“. In der Millionenstadt Köln gingen unter anderem am Dom und an der Hohenzollernbrücke die Lichter aus.

In über 100 NRW-Städten gehen Lichter aus für Klimaschutz

Die Lichtinstallation Landschaftspark Duisburg Nord ist während der „Earth Hour“ unbeleuchtet. Foto: Bernd Thissen/dpa

Die Idee zur „Earth Hour“ wurde vor 14 Jahren in Australien von der Umweltstiftung WWF geboren. Heute ist die Stunde ohne Licht laut Stiftung die größte Umweltschutzaktion der Welt. Die Licht-Aus-Aktion könne ein Zeichen für die Energiewende, mehr Klimagerechtigkeit und eine Zukunft ohne Klimakrise sein. Deutschlandweit beteiligen sich demnach mehr als 500 Städte.

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