NRW

„Initiativbewerbung“: Schäferhund führt zu Herrchens Drogen

Kriminalität

Mittwoch, 5. Mai 2021 - 13:56 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Siegburg. Ein freilaufender Schäferhund hat die Polizei in Siegburg auf die Spur seines Herrchens gebracht, der in seiner Wohnung Marihuana anbaute. Autofahrer hatten den umherlaufenden Hund am Dienstag bemerkt und der Polizei gemeldet. Beamte fingen das friedliche Jungtier schnell ein und fanden nach den Hinweisen von Passanten die Wohnung des mutmaßlichen Hunde-Besitzers. Die Eingangstür stand offen - vermutlich habe der clevere Hund die Tür von innen geöffnet und seinen Spaziergang gestartet, wie die Polizei mitteilte.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Weil es aus dem Appartement stark nach Marihuana roch, nahmen die Beamten die Wohnung genauer unter die Lupe - und fanden einen zu einem Marihuana-Gewächshaus umfunktionierten Kleiderschrank. Noch während sie die Mini-Plantage sicherstellten, tauchten die beiden Wohnungsmieter auf. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts des illegalen Drogenanbaus ermittelt.

Die Beamten schrieben von einer „Initiativbewerbung“ des Hundes. Belgische Schäferhunde werden von der Polizei häufig zu Drogenspürhunden ausgebildet.

© dpa-infocom, dpa:210505-99-477255/2

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