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„Intermodellbau“: viel Technik und immer stärker digital

Freizeit

Donnerstag, 4. April 2019 - 09:32 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Dortmund. Für Schiene, Straße, Wasser, Luft und die heimischen vier Wände: Mit detailgetreuen Mini-Ausgaben von Bahnen, Schiffen, Flugzeugen oder Rennwagen ist am Donnerstag die internationale Publikumsmesse „Intermodellbau 2019“ in Dortmund an den Start gegangen. Rund 500 Anbieter aus 18 Ländern - darunter Italien, Russland und Südkorea - präsentierten ihre Produkte. Dazu gehören laut Messe ein „Senkrechtstarter“, der von Flugdrohne auf „normalen“ Flieger umstellen kann oder eine komplett vergoldete Mini-Lok für einen Maxi-Preis von 999 Euro.

Die mit 24-Karat-Feingold veredelte Elektrolokomotive „Krokodil“ der Firma Märklin auf der „Intermodellbau 2019“. Foto: Roland Weihrauch

Die „Intermodellbau“ ist nach Angaben der Veranstalter die weltgrößte Messe für Modellbau und Modellsport. Sie geht bis Sonntag. In vielen Produkten stecke Hightech, hieß es vom Veranstalter. Zudem schreite die Digitalisierung voran. Auch bei der traditionellen Modellbahnanlage haben der Messe zufolge viele Hobby-Eisenbahner inzwischen von analog auf digital umgesteuert. Die Branche entwickle sich auf diesem Feld besonders schnell weiter, hieß es bei den Herstellern.

In Dortmund sollen Zeppeline, Hubschrauber, Drohnen oder Multicopter eine Bühne bekommen. Ebenso Traktoren oder kleine Formel-1-Wagen, die in Wettrennen starten sollen.

Für das Modellbau-Hobby geben die Deutschen Jahr für Jahr Millionenbeträge aus: Nach Schätzungen des Bundesverbands des Spielwaren-Einzelhandels waren es 2018 allein für die drei großen Segmente Eisenbahn, ferngesteuerte Fahrzeuge und klassischer Plastikmodellbau rund 260 Millionen Euro. Der Gesamtmarkt sei noch deutlich größer.


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