NRW

Irische Landfahrer sorgen im Sauerland für Ärger

Gesellschaft

Freitag, 11. August 2017 - 12:02 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Iserlohn. Irische Landfahrer haben im Sauerland für Ärger gesorgt. Nach Polizeiangaben von Freitag waren rund 500 Menschen mit rund 100 Gespannen nach Iserlohn gekommen, nachdem sie aus Menden vertrieben worden waren. In Iserlohn zogen sie demnach am Donnerstagabend in Gruppen in die Gaststätten, und sollen sich teilweise aggressiv verhalten haben. Polizisten nahmen einen 20-Jährigen in Gewahrsam, der in Gegenwart von Beamten den Hitlergruß gezeigt haben soll.

Wohnmobile irischer Landfahrer 2016 in Hessen. Foto: Andreas Arnold/Archiv

Die Polizei ermittelt außerdem wegen Verdachts des Tankbetrugs und Diebstahls. Als Polizisten ein Fahrzeug der Landfahrer kontrollieren wollte, soll der Fahrer betrunken einen Fluchtversuch gestartet haben. Die Nacht sei dann friedlich geblieben, teilte die Polizei mit.

Irische Landfahrer waren zuerst im Wallfahrtsort Kevelaer aufgetaucht, wurden von dort aber wegen der bevorstehenden Tamilen-Wallfahrt mit bis zu 15 000 erwarteten Besuchern wieder weggeschickt. Seitdem waren sie unter anderem in Neuss, Düsseldorf, Düren und Hürth aufgetaucht, mussten die Plätze aber wieder verlassen.


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