NRW

Junge in Bett erstickt: Ermittlungen gegen Erzieherinnen

Notfälle

Mittwoch, 1. September 2021 - 15:55 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Gelsenkirchen. Nach dem Tod eines zweijährigen Jungen in einer Gelsenkirchener Kita hat die Polizei ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Es richtet sich gegen die beiden Erzieherinnen (24 und 36). Zuvor hatte eine Obduktion ergeben, dass der Junge am Montag in seinem Bett erstickt war, wie die zuständige Oberstaatsanwältin Birgit Jürgens am Mittwoch mitteilte. Die genauen Abläufe würden weiter untersucht.

Die Rolladen einer Mini-Kita in Gelsenkirchen sind heruntergelassen. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Erzieher hatten den Jungen am Montag nach einem Mittagsschlaf in der Einrichtung leblos aufgefunden. Er war reanimiert worden, aber kurz danach gestorben. Wegen der Position, in der der Junge gefunden wurde, wird vermutet, dass er sich in einem Etagenbett eingeklemmt hatte.

Der Junge habe in dem Etagenbett während seines Mittagsschlafes unten gelegen und möglicherweise die Bodenplatte des darüberliegenden Bettes hochgedrückt. Dann sei sein Kopf vermutlich zwischen dem Bettrahmen und der Bodenplatte des oberen Bettes eingeklemmt worden, hatte ein Sprecher der Stadt am Dienstag geschildert. Die Erzieherinnen hätten direkt vor dem Ruheraum gesessen, aber das Unglück nicht bemerkt.

© dpa-infocom, dpa:210901-99-53195/2

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