KFC Uerdingen bleibt heimatlos: Ausstehende Zahlungen

dpa Krefeld. Der Fußball-Drittligist KFC Uerdingen bleibt bis auf weiteres heimatlos. Wie der KFC am Donnerstag bestätigte, verweigerte der Stadtrat in Krefeld, die Mehrkosten zur Sanierung des Grotenburg-Stadions zu übernehmen. Dies sei „ein Schlag ins Gesicht“, schrieb der KFC: „Seit drei Jahren leidet unser Club im Exil und wartet darauf, wieder in seine Heimstätte zurückkehren zu dürfen.“

Hinzu kommen derzeit Streitigkeiten mit der Ausweichstätte Merkur-Spiel-Arena in Düsseldorf. Die „Bild“ und der „Kicker“ berichteten, die Betreibergesellschaft der Krefelder Ausweich-Spielstätte habe mit Hausverbot gedroht, sollten ausstehende Mietzahlungen nicht kurzfristig bezahlt werden. Laut KFC soll das nächste Heimspiel am Samstag gegen Türkgücü München aber auf jeden Fall stattfinden. Demnach habe es im konkreten Fall Gespräche und entsprechende Vereinbarungen mit der Betreibergesellschaft gegeben.

Nach dem angekündigten Rückzug von Investor Michail Ponomarew steht der KFC derzeit vor einer unsicheren Zukunft. Der 46-Jährige will spätestens am Saisonende als Präsident aufhören. Aktuell laufen dem Club zufolge Gespräche mit potenziellen neuen Investoren. Allerdings sprach der KFC selbst von „Herausforderungen“. Um den „Fortbestand nachhaltig zu sichern“ sei eine „eigene Heimstätte alternativlos“,