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NRW

Kaiser-Wilhelm-Denkmal mit spektakulärem Panorama-Blick

Denkmäler

Montag, 2. Juli 2018 - 16:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Porta Westfalica. Nach über zwei Jahren Sanierungszeit wird das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica am Sonntag (8.7.) wieder eröffnet. Ein neues Besucherzentrum im Ringsockel mit einem spektakulären Blick durch die verglasten Fensterbögen informiert über die wechselvolle Vergangenheit von Deutschlands zweitgrößtem Denkmal. Bis zu 150 000 Besucher erwartet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe pro Jahr.

Blick auf das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica im Gegenlicht der Sonne. Foto: Friso Gentsch

„Es ging nicht darum, dem Kaiser zu alter Herrlichkeit zu verhelfen. Das wollte sein Enkel Wilhelm II. Wir wollen zwei Dinge: erstens das Denkmal historisch einordnen und zweitens Touristen in die Region ziehen„, sagte LWL-Direktor Matthias Löb am Montag bei der Vorstellung. In Deutschland ist nur das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig mit rund 91 Metern noch imposanter.

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Bei der Sanierung haben Schwierigkeiten beim Fundament die Baukosten in die Höhe getrieben. Allein die Wiederherstellung der Ringmauer mit 270 Kleinbohrpfählen kostete rund fünf Millionen Euro. Für das Besucherzentrum, die Gastronomie und den Pavillon gab der LWL 11,4 Millionen Euro aus. Der Bund steuerte 5,8 Millionen Euro zu, die Stadt Porta Westfalica über 600 000 Euro.

„Hier am Berg können Sie 2000 Jahre Geschichte auf 2000 Metern erwandern“, sagte Löb. Das Denkmal hoch oben über der Weser und dem Wiehengebirge ist an der Grenze zu Niedersachsen von weitem zu erkennen. Für Reisende auf der Autobahn A2 oder der Bahnlinie von Berlin in Richtung Ruhrgebiet ist das Denkmal, das 1896 eröffnet wurde, das Tor zu NRW.

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