Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Kein Grund zur Freude: Laschet für „Pannekopp“ nominiert

Brauchtum

Dienstag, 13. Februar 2018 - 04:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Dortmund. Dieser Orden ist eine Strafe. Wer beim „Geierabend“ ins Visier der Ruhrgebietskarnevalisten gerät, kommt auf die Liste der Nominierten. Die Träger des Schrott-Ordens zeigen sich meist wenig erfreut. In diesem Jahr könnte es Ministerpräsident Laschet treffen.

Wer den karnevalistisch-boshaften Schrott-Orden „Pannekopp“ zugesprochen bekommt, hat wenig Grund zur Freude. Heute wird der diesjährige Preisträger des Anti-Ordens des Ruhrgebietskarnevals „Geierabend“ bekanntgegeben. Nominiert sind NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und das Kölner Literaturfestival Lit.Cologne.

Anzeige

Laschet war als „Herr der Ringe“ für den Plan, Olympia in das Ruhrgebiet zu holen, ins Visier der Karnevalisten geraten. „Das Ruhrgebiet ist von Olympia weiter entfernt als Schalke von der Meisterschaft“, heißt es in der Nominierung der Dortmunder. „Schön, Olympia machen zu wollen, wo das Stadion von Westfalia Herne nicht mal Rasen hat“, so die Karnevalisten.

Bei der Lit.Cologne wurden angebliche Bemühungen um die „Alphabetisierung vom Ruhrgebiet“ aufs Korn genommen. „Erst bringen uns die Kölner Literatur bei, ab 2018 erklären sie uns dann, wie man Fußball spielt und schließlich, wie man Bier braut“, heißt es in der Nominierung.

Der „Pannekopp“ wiegt 28,5 Kilogramm und muss nach den Statuten bis zum Ende der Fastenzeit um den Hals getragen werden. Wohl deshalb hat ihn bislang auch noch niemand in Empfang genommen - bis auf einen lokalen SPD-Politiker vor Jahren. Verliehen wird er nach Publikumsabstimmungen bei den „Geierabend“-Sitzungen.

Ihr Kommentar zum Thema

Kein Grund zur Freude: Laschet für „Pannekopp“ nominiert

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha

Anzeige
Anzeige