Keine Hinweise auf medizinische Ursache nach Flugzeugabsturz

dpa/lnw Karlsruhe/Iserlohn. Nach dem Absturz einer Propellermaschine mit zwei Todesopfern aus NRW bei Rheinstetten (Baden-Württemberg) ist die Ursache weiterhin unklar. Bei der Obduktion der Insassen am Donnerstag seien keine Hinweise auf einen medizinischen Notfall gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Das Ergebnis sei vorläufig. Die Rechtsmediziner wollen demnach noch weitere Untersuchungen vornehmen.

Das Ultraleichtflugzeug war am frühen Sonntagabend in einem dichten Waldgebiet im Kreis Karlsruhe zerschellt. Die aus dem Ruhrgebiet stammenden Insassen, der 61 Jahre alte Pilot und sein 54-jähriger Bruder, kamen ums Leben. Den Schaden an der Maschine bezifferte die Polizei auf rund 50 000 Euro.

Die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hatte noch am Montag einen Sachverständigen beauftragt. Die Suche nach einem technischen Defekt kann dem Polizeisprecher zufolge aber noch mehrere Wochen dauern.