NRW

Keine Lösung für Jülicher Atommüll in Sicht

Atom

Mittwoch, 9. August 2017 - 07:32 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Jülich.

Im Forschungs-Zentrum Jülich lagern Castorenbehälter. Foto: Andreas Endermann/Archiv

Für die Brennelemente aus dem früheren Forschungsreaktor Jülich in einem Zwischenlager ist noch immer keine Lösung in Sicht. „Eine Prognose, wann mit einer Räumung begonnen werden kann, ist nicht möglich“, sagte ein Sprecher der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) der Deutschen Presse-Agentur. Das NRW-Wirtschaftsministerium hatte 2014 als atomrechtliche Aufsichtsbehörde angeordnet, das Lager in Jülich unverzüglich zu räumen, weil die Erdbebensicherheit nicht nachgewiesen werden konnte. Die hochstrahlenden Brennelemente aus dem 1988 abgeschalteten Atomversuchsreaktor lagern auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich in 152 Castoren.


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