NRW

Kinderpornografie-Besitz: Lehrer wehrt sich gegen Rauswurf

Prozesse

Freitag, 29. April 2022 - 02:26 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Ein wegen Kinderpornografie-Besitz verurteilter Lehrer wehrt sich an diesem Freitag (10.00) gegen seinen fristlosen Rauswurf aus einem kirchlichen Gymnasium in Duisburg. Der Fall wird am Landesarbeitsgericht in Düsseldorf verhandelt.

Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Im Jahr 2016 war der Lehrer rechtskräftig zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Doch die Staatsanwaltschaft Bochum versäumte es viereinhalb Jahre lang, die Bezirksregierung über das Urteil zu informieren.

Als sie dies nachholte, setzte die Bezirksregierung nach etwa einem Monat das Bistum in Kenntnis. Dieses wiederum kündigte dem Lehrer nach eigenen Angaben bereits zwei Tage nach Erhalt der Nachricht fristlos.

Der Lehrer argumentiert nun, es habe sich um eine einmalige und außerdienstliche Verfehlung gehandelt. Er habe außerdem Rat bei einer Beratungsstelle und einem befreundeten Psychologen gesucht. Das Arbeitsgericht hat seine Klage in erster Instanz abgewiesen. Der Kläger sei nicht mehr als Erziehungskraft geeignet.

© dpa-infocom, dpa:220428-99-83421/2

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