Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Klimawandel bedeutet Stress für viele Bäume: Neuer Bericht

Umwelt

Mittwoch, 22. November 2017 - 02:03 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Der Klimawandel mit längeren Trocken- und Starkregenphasen bedeutet Stress für viele Nadel- und Laubbäume. Der Anteil der stark geschädigten Bäume war im vergangenen Jahr laut dem alten Waldzustandsbericht um drei Prozentpunkte auf 29 Prozent gestiegen. Vor allem in den Buchenbeständen hatte der Anteil stark geschädigter Bäume zugenommen. Unverändert bei 28 Prozent lag der Anteil der Bäume ohne Blatt- und Nadelverlust. Sie gelten als gesund.

Lichtstrahlen brechen durch die Baumkronen. Foto: Nicolas Armer/Archiv

Umweltministerin Christina Schulze Föcking (CDU) will heute in Düsseldorf den Waldzustandsbericht 2017 vorstellen.

Anzeige

Auf jeden Einwohner in NRW kommen etwa 532 Quadratmeter Wald. Das ist wenig im Vergleich zum bundesweiten Durchschnitt: Da hat rein rechnerisch jeder Bürger rund 1400 Quadratmeter Wald für sich. In den Wäldern wachsen 58 Prozent Laubbäume und 42 Prozent Nadelbäume. Laubbäume werden im Mittel 83 Jahre alt, Nadelbäume 66 Jahre. Buchen und Eichen sind mit je 16 Prozent vertreten, Fichten mit 37 Prozent. Die höchsten Waldanteile Nordrhein-Westfalens befinden sich im Arnsberger Wald, im Nationalpark Eifel und in der Region Siegen-Wittgenstein.

Ihr Kommentar zum Thema

Klimawandel bedeutet Stress für viele Bäume: Neuer Bericht

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha

Anzeige
Anzeige