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NRW

Köln legt Grundstein für Jüdisches Museum

Geschichte

Donnerstag, 28. Juni 2018 - 02:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Köln. Köln bekommt ein Jüdisches Museum - das aber ganz anders sein wird als die schon bestehenden. Das hängt damit zusammen, dass die Kölner in der Erde gegraben haben und dabei auf einen Schatz gestoßen sind.

In Köln wird heute (14.00 Uhr) der Grundstein für ein neues Jüdisches Museum gelegt. Das Museum entsteht über dem ausgegrabenen mittelalterlichen Judenviertel auf dem Rathausplatz wenige Fußminuten vom Dom entfernt. Es wird von der Stadt Köln gebaut und ab 2021 vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) betrieben. In einem 600 Meter langen Parcours sollen 2000 Jahre Geschichte lebendig werden. Die Baukosten belaufen sich nach Angaben der Stadt auf 77 Millionen Euro.

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Ausgegraben wurden unter anderem die Ruinen von Tanzhaus, Hospital, Bäckerei und Synagoge. Die Forscher fanden zudem viele kostbare Artefakte, so einen halbmondförmigen, edelsteinbesetzten Goldohrring aus dem 11. Jahrhundert. Köln war im Mittelalter die größte deutsche Stadt, ihre jüdische Gemeinde gilt als die älteste nördlich der Alpen.

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