Köln will Domplatz und Bahnhof gegen Lkw-Anschläge sichern

dpa/lnw Köln. Schwere Wassertanks, Betonkübel oder Sperrpfosten - nach den Terroranschlägen in Spanien werden immer mehr Innenstädte gegen Angriffe mit Lastwagen geschützt. Auch Köln will einen Teil seiner Fußgängerzone und den stark besuchten Platz am Dom sichern. Stadt und Polizei haben sich nach Angaben aus dem Rathaus geeinigt, die Maßnahmen am Dom und am Hauptbahnhof zu verstärken. Details will Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker gemeinsam mit Polizeipräsident Uwe Jacob heute vorstellen.

Köln will Domplatz und Bahnhof gegen Lkw-Anschläge sichern

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos). Foto: Henning Kaiser/Archiv

Das Land hatte nach den Anschlägen mit 15 Toten in Spanien alle NRW-Kommunen aufgerufen, besonders frequentierte Orte zu sichern. Unter anderem waren rund um die Duisburger Fußgängerzone mobile und feste Sperren aufgestellt worden. Allerdings hat der Deutsche Städte- und Gemeindebund bereits davor gewarnt, Städte zu „Festungen“ auszubauen.