NRW

Kölner Konsortium arbeitet an einem digitalen Corona-Pass

Gesundheit

Freitag, 17. April 2020 - 17:30 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln. Ein Konsortium mit vielen Beteiligten aus Köln arbeitet an einem digitalen Corona-Pass für Bürger. Ziel sei, eine entsprechende App für Handys zu entwickeln, sagte Ines Manegold, Geschäftsführerin des Vereins Digital Health Germany am Freitag. Zu den Gründungsmitgliedern gehört unter anderem die Uniklinik Köln.

Die Idee sei, eine Art Corona-Biografie des Trägers dokumentieren zu können. War er bereits infiziert? Ist er immun? Oder hat er - eines Tages - bereits eine Impfung erhalten? Denkbar wäre zum Beispiel, dass man mit diesem Nachweis Zutritt zu bestimmten Veranstaltungen bekommt, erklärte Manegold. Zudem könnte die Kommunikation mit den Gesundheitsämtern vereinfacht werden. Über das Projekt hatten zuvor mehrere Medien berichtet.

Bereits in der kommenden Woche wollen die Beteiligten nach eigenen Angaben beginnen, das digitale Zertifikat mit der Eingabe von Daten zu testen. Der Datenschutz sei bei dem Projekt gewährleistet. Das Gesundheitsamt der Stadt Köln erklärte, es sei nicht an der Entwicklung der App beteiligt. „Wir begleiten das Projekt aber wohlwollend.“


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