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NRW

Kohl-Richter bringt Entschädigungsfall vor Bundesgerichtshof

Geschichte

Dienstag, 29. Mai 2018 - 16:21 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Köln. Im Streit um eine Rekordentschädigung für den gestorbenen Altkanzler Helmut Kohl geht dessen Witwe Maike Kohl-Richter in Revision. „Wir sind der Auffassung, dass Täter vom Tod des Opfers nicht profitieren dürfen, und werden daher den Bundesgerichtshof anrufen“, teilte ihr Anwalt Thomas Hermes am Dienstag mit.

Maike Kohl-Richter kommt zum Oberlandesgericht. Foto: Oliver Berg/Archiv

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Zuvor hatte das Oberlandesgericht Köln entschieden, dass Kohl-Richter keinen Anspruch auf die von ihrem Mann erstrittene Entschädigung in Höhe von einer Million Euro hat. Der Anspruch auf Geldentschädigung sei nicht vererbbar, erläuterte die Vorsitzende Richterin Margarete Reske unter Verweis auf frühere BGH-Urteile. Kohl war im vergangenen Jahr gestorben. Kurz zuvor hatte ihm das Landgericht Köln die Entschädigung zugesprochen, weil in dem Buch „Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle“ unautorisierte Zitate von ihm veröffentlicht worden waren.

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