NRW

Konferenz: Schulsystem seit Jahrzehnten unterfinanziert

Montag, 24. Oktober 2022 - 12:15 Uhr

von dpa

© Christoph Schmidt/dpa/Archivbild/Symbolbild

Beim Lesen schafft inzwischen etwa jeder Fünfte nicht den Mindeststandard, mit der Rechtschreibung hat jeder dritte Viertklässler erhebliche Probleme, wie die vor Kurzem präsentierte repräsentative Länderstudie ergeben hatte. Die LEK sprach von einer „Bildungskrise“.

Es zeige sich auch, dass die Bildungsschere zwischen Kindern aus privilegierten und benachteiligten Familien noch weiter auseinander gehe. „Kinder, die gefährdet sind, abgehängt zu werden“, müssten schon ab Kita-Alter in den Kernkompetenzen gefördert werden, verlangte der Verband.

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Zudem seien Üben und Lernbegleitung im Grundschul-Ganztag von großer Bedeutung. Die hier betreuend tägigen Menschen sollten fortgebildet werden, um „nachrangige pädagogische Unterstützung“ vor allem für Jungen und Mädchen aus nicht-privilegiertem Umfeld zu leisten, forderte der LEK-Vorstand. Lehrkräfte müssten dringend von administrativen Aufgaben entlastet werden, um sich auf den Unterricht konzentrieren zu können.

Es brauche klare Rahmenkonzepte - eine „Flickschusterei mit immer neuen Förderprogrammen“ sei nicht hilfreich.


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Der Landesvorstand der Linken in Nordrhein-Westfalen hat sich gegen die Räumung von Lützerath ausgesprochen und angekündigt, die Proteste in dem Braunkohleort weiter zu unterstützen. „Die Entscheidung der schwarz-grünen Landesregierung, RWE im rheinischen Revier riesige zusätzliche Braunkohlevorkommen abbaggern zu lassen, torpediert die Einhaltung der Klimaziele“, sagte Landessprecher Sascha Wagner am Samstag laut einer Mitteilung der Partei. Ziviler Ungehorsam sei mehr als legitim.