NRW

Krischer und SPD streiten über Stand des Hochwasserschutzes

Mittwoch, 7. Dezember 2022 - 18:02 Uhr

von dpa

© Oliver Berg/dpa

Krischer sagte bei dem Besuch in Gemünd, einem von der Flut 2021 betroffenen Stadtteil von Schleiden in der Eifel, Ziel sei, das bestehende Pegelmessnetz auszubauen und zu optimieren. Außerdem verwies er auf die „schnelle Instandsetzung“ zerstörter Pegel und auf neu geschaffene Stellen beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, die vor allem für die Hochwasservorhersage eingesetzt würden.

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„Die bisherige Bilanz des Umweltministers können auch schöne Bilder in der Eifel nicht aufhübschen“, kritisierte dagegen Schneider. Der Besuch sei ein „Foto-Termin“, der Hochwasserschutz in NRW stehe kein bisschen besser da als zur Katastrophe im Sommer 2021. Existierende Messstellen seien lange nicht wieder repariert worden, außerdem gebe es keine neuen Messstellen und Vernetzung der Stellen untereinander. Es könne zudem passieren, dass am Ende nicht genug Geld für den Ausbau da sei, weil die Landesregierung dafür keinen eigenen Haushaltstitel vorsehe.


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Die Menschen in Nordrhein-Westfalen erwartet am Sonntag und zum Wochenbeginn ein wechselhafter Wetter-Mix. Der Sonntag startet vor allem im Norden mit vielen Wolken, die sich im Tagesverlauf dann südwärts ausdehnen, wie aus der Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervorgeht. Von der Eifel bis nach Südwestfalen zeigt sich demnach aber auch mal die Sonne. Bei zwei bis vier Grad bleibt es meist trocken, im Bergland ist es mit minus zwei bis ein Grad frischer. In der Nacht ist den DWD-Experten zufolge dann mit aufkommendem Regen, im höheren Bergland mit Schneefall und gefrierendem Regen zu rechnen. Deshalb kann es auch stellenweise glatt werden. Zudem soll der Wind deutlich auffrischen.