NRW

Kutschaty: Theater um Kandidatur hat Demokratie geschadet

Parteien

Dienstag, 20. April 2021 - 13:45 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. NRW-SPD-Chef Thomas Kutschaty hat Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zur Nominierung als Kanzlerkandidat der Union gratuliert, den langen Machtkampf aber auch scharf kritisiert. „Das Theater der vergangenen Tage bei CDU und CSU hat unserer demokratischen Kultur massiv geschadet“, erklärte der SPD-Partei- und Fraktionschef am Dienstag. Laschet müsse sich nun endlich der Bekämpfung der Corona-Pandemie widmen. „Die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen leidet unter seinem Nichthandeln in dieser Hochphase der Krise.“

Thomas Kutschaty, der SPD-Landtagsfraktionschef und Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Zuvor hatte Laschets Rivale, CSU-Chef Markus Söder, das klare Bundesvorstandsvotum der CDU für Laschet als Unions-Kanzlerkandidat akzeptiert. Damit zog Söder seinerseits einen Schlussstrich unter den Machtkampf mit dem CDU-Bundesvorsitzenden Laschet. Er sicherte zu, er werde Laschet ohne Groll und mit voller Kraft unterstützen.

© dpa-infocom, dpa:210420-99-277197/2

Ihr Kommentar zum Thema

Kutschaty: Theater um Kandidatur hat Demokratie geschadet

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha