NRW

Lambertz hält Preissteigerungen bei Süßgebäck für möglich

Lebensmittel

Dienstag, 28. Januar 2020 - 15:16 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Aachen. Steigende Kosten für Kakao und andere Rohstoffe können nach Einschätzung des Gebäckherstellers Lambertz in diesem Jahr zu höheren Preisen bei Lebkuchen, Printen und anderem Süßgebäck führen. Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker sagte am Dienstag: „Haupt-Preistreiber sind derzeit vor allem die vielen Spekulanten im Kakaomarkt. Aber etwa auch bei Nüssen, Rosinen, nachhaltigem Palmfett und Eiprodukten sind Preissteigerungen schon eingetreten oder noch zu erwarten.“ Er schließe deshalb Preiserhöhungen für Süßgebäck in diesem Jahr nicht aus.

Ein Schild mit der Aufschrift „Lambertz“ steht auf einem Tisch. Foto: Johannes Neudecker/dpa

Die vergangene Herbst- und Weihnachtssaison verlief für den Lebkuchen- und Printenhersteller Bühlbecker zufolge sehr erfolgreich. Das Unternehmen rechne „vorsichtig kalkuliert“ mit einem Absatzplus von 7 bis 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr, das allerdings auch von dem langen Sommer des Jahres 2018 beeinträchtigt war. Dieses Jahr habe das Wetter von Anfang an mitgespielt, meinte der Unternehmer. Dank konstant kühler Wetterbedingungen vom September bis in den Dezember sei die Nachfrage sogar noch höher gewesen als erwartet, so dass im Oktober und November nachproduziert werden musste.

Durchschnittlich isst jeder Verbraucher in Deutschland Lambertz zufolge rund ein Kilogramm Herbst- und Weihnachtsgebäck pro Jahr. Am beliebtesten seien Lebkuchen, Spekulatius und Stollen.


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