Land schafft Amt des Aussiedler-Beauftragten

dpa/lnw Düsseldorf. Die schwarz-gelbe Landesregierung von NRW hat erstmals das Amt eines Aussiedler- und Vertriebenenbeauftragten geschaffen - auf Nebentätigkeitsbasis. Der neue Beauftragte Heiko Hendriks (CDU) werde weiter in seinem Beruf als Unternehmensberater arbeiten und mit einem freien Dienstvertrag daneben etwa zwei Tage die Woche seine neue Aufgabe wahrnehmen. Das teilten Hendriks und Vertreter des Ministeriums am Mittwoch in Düsseldorf mit. Die Aufgabe ist im Kultur- und Wissenschaftsministerium angesiedelt.

Land schafft Amt des Aussiedler-Beauftragten

Heiko Hendriks (CDU), der neue Aussiedler- und Vertriebenenbeauftragte. Foto: Federico Gambarini

Von den deutschlandweit etwa 3,3 Millionen Aussiedlern und Spätaussiedlern leben etwa 630 000 in Nordrhein-Westfalen. Hendriks hatte bei der Landtagswahl 2017 im Wahlkreis Mülheim an der Ruhr gegen die damalige Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) verloren.