Landesbetrieb: Vermutlich wenig Stau vor dem Brückentag

dpa/lnw Gelsenkirchen/München. Für das anstehende lange Himmelfahrtswochenende rechnet der Landesbetrieb Straßen.NRW mit weniger Staus. „Im Moment haben wir immer noch rund 30 Prozent weniger Verkehr auf den Straßen“, teilte eine Sprecherin am Montag mit. „Deswegen rechnen wir mit weniger Stau.“ 2019 wurden am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt landesweit über 500 Kilometer Stau gemessen.

Landesbetrieb: Vermutlich wenig Stau vor dem Brückentag

Autos stehen auf der Autobahn im Stau. Foto: Marius Becker/dpa/Symbolbild

Eine genaue Prognose sei allerdings schwierig. Es könnte sein, dass mehr Menschen einen Ausflug in die Niederlande unternehmen wollen. Nordrhein-Westfalen hatte die Quarantäne-Vorschrift für Rückkehrer aus den europäischen Nachbarstaaten aufgehoben. Seit Freitag müssen sie nicht mehr für 14 Tage in Quarantäne wegen der Corona-Gefahr.

Nach Einschätzung des ADAC müssen Autofahrer auch in diesem Jahr am langen Himmelfahrtswochenende in Deutschland mit Staus rechnen. Zwar würden die Straßen nicht so voll werden wie in den Vorjahren, weil die Corona-Krise den überregionalen Reiseverkehr immer noch stark einschränke. Dennoch seien die Autobahnen, vor allem in den Ballungsräumen, zeitweise sehr staugefährdet, teilte der ADAC am Montag in der bundesweiten Stauprognose zu Christi Himmelfahrt mit.

Straßen.NRW will wegen einer entspannteren Verkehrssituation vereinzelt Tagesbaustellen einrichten entgegen der üblichen Praxis zum Himmelfahrtswochenende. In der verkehrsärmeren Zeit solle so viel gebaut werden wie möglich, hieß es. „Es sind aber keine Strecken explizit staugefährdet“, sagte die Sprecherin auf Nachfrage.