Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Landesweites Beratungsnetz gegen Arbeiterausbeutung

Arbeitslosigkeit

Dienstag, 4. Februar 2020 - 10:19 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Ausgebeutete Beschäftigte sollen in Nordrhein-Westfalen landesweit Unterstützung bei spezialisierten Anlaufstellen erhalten. Dazu sollen die 73 Erwerbslosenberatungsstellen in NRW und 79 Arbeitslosenzentren zusammengelegt und ein neues Modul „Beratung gegen Arbeitsausbeutung“ aufgebaut werden. Die derzeitige Infrastruktur reiche dafür bei weitem nicht aus, erklärte NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montagabend in Düsseldorf.

Karl-Josef Laumann, Arbeitsminister in NRW, vor der Presse. Foto: Federico Gambarini/dpa

Seit 2014 habe der Beratungsbedarf von Menschen in prekären Beschäftigungen stetig zugenommen. Kontrollen in 30 Schlachthöfen Nordrhein-Westfalens hätten dort besonderen Handlungsbedarf offenbart. Von heiklen Arbeitsbedingungen seien insbesondere Werkvertragsarbeitnehmer aus Südosteuropa betroffen. Handlungsbedarf gebe es aber auch bei Paketdiensten, in der Landwirtschaft sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe.

Ihr Kommentar zum Thema

Landesweites Beratungsnetz gegen Arbeiterausbeutung

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha