NRW

Landtag debattiert über Folgen der Corona-Krise

Landtag

Freitag, 18. September 2020 - 03:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. In vielen Städten sind die Folgen der Corona-Krise nicht zu übersehen: Läden sind geschlossen, Gaststätten dunkel. Die Politik arbeitet an Konzepten, den Weiterbetrieb zu ermöglichen. Das ist auch Thema im Landtag.

Der nordrhein-westfälische Landtag debattiert heute in einer Aktuellen Stunde über die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Stark betroffen seien die Gastronomie, Hotellerie und Veranstaltungsbranche, heißt es im Antrag der Regierungskoalitionen von CDU und FDP. Rund zwei Drittel der Betriebe in NRW fürchteten nach Angaben des Hotel-und Gaststättenverbandes (Dehoga) um ihre Existenz. Im NRW-Gastgewerbe seien mehr als 400 000 Beschäftigte und 10 000 Auszubildende tätig.

Der größte Teil des Umsatzes werde zurzeit im Außenbereich erzielt, hieß es weiter. Für den Herbst und Winter müssten aber Konzepte für geschlossene Räume entwickelt werden. Den Gastronomie- und Hotelbetrieben müsse Wirtschaftlichkeit auch in der kalten Jahreszeit ermöglicht werden. Technische Lösungen seien nicht nur für das Gastgewerbe und die Veranstaltungsbranche relevant. Auch Behörden, Schulen, Rathäuser könnten davon profitieren. Die SPD verweist in einem Antrag darauf, dass die Corona-Pandemie die Kluft zwischen Arm und Reich in NRW zu vertiefe.

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