NRW

Lange Haftstrafen für blutiges Komplott in Mönchengladbach

Prozesse

Mittwoch, 6. April 2022 - 17:25 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Mönchengladbach. Im Prozess um einen blutigen Racheakt in Mönchengladbach hat das dortige Landgericht Haftstrafen zwischen vier und mehr als acht Jahren verhängt. Es sprach die Angeklagten wegen versuchten Mordes, besonders schweren Raubes, gefährlicher Körperverletzung oder Beihilfe dazu schuldig. „Hinterlistig und heimtückisch“ nannte Richter Martin Alberring die Tat bei der Urteilsbegründung am Mittwoch.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild

Nach Überzeugung der Richter waren alle Angeklagten, zwei Frauen und zwei Männer, an dem Komplott beteiligt. Sie hatten Ende Juni 2021 einen inzwischen 40-jährigen Mann aus Neuss nach Mönchengladbach in einen Hinterhalt gelockt, lebensgefährlich verletzt und ausgeraubt.

Eine 24-Jährige hatte zugegeben, den Lockvogel gespielt zu haben. Ihr Freund, ein 33-jähriger Kampfsportler, hatte die brutale Attacke und das Komplott gestanden.

© dpa-infocom, dpa:220406-99-822134/2

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