NRW

Laschet: Blüm war „soziales Gewissen der Bonner Republik“

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Freitag, 24. April 2020 - 11:39 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Düsseldorf/Bonn. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat den gestorbenen früheren Arbeits- und Sozialminister Norbert Blüm (beide CDU) als das „soziale Gewissen der Bonner Republik“ gewürdigt. Blüm sei „eine der bekanntesten und zugleich beliebtesten Persönlichkeiten der Nachkriegsgeschichte“ gewesen, erklärte Laschet. „Er war lebensfroh, menschennah und streitbar.“ Blüm, der 84 Jahre alt wurde, habe für die Schwächsten gekämpft und sei gleichzeitig „mutig gegenüber den Mächtigen“ gewesen. „Sein Auftritt als Minister in Chile, als er gegenüber dem Diktator Pinochet offen Folter kritisierte, bleibt mir unvergessen.“

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende hob auch seine persönliche Verbindung zu Blüm hervor. „Mir persönlich hat er oft Rat gegeben, man konnte mit ihm lachen und ihm stundenlang zuhören“, schrieb Laschet.


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