Laschet: In „Extremhotspots“ Wechselunterricht möglich

dpa/lnw Düsseldorf. In Kreisen oder Städten mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen kann „schulspezifisch“ ab der 8. Klasse im Wechsel von zuhause und in den Schulen unterricht werden. Darauf hätten sich Bund und Länder in ihrer Schalte am Mittwoch geeinigt, sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nach den Beratungen in Düsseldorf. Die Maßnahme für „Extremhotspots“ gelte ab 200 Infektionen pro 100 000 Einwohnern in sieben Tagen.

Laschet: In „Extremhotspots“ Wechselunterricht möglich

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Marcel Kusch/dpa

Damit sei aber nicht gemeint, dass ganze Städte oder Kreise pauschal in den Wechselunterricht gingen, betonte Laschet. Es handele sich nicht um das „Solinger Modell„, welches das NRW-Schulministerium zuvor untersagt hatte. In Solingen sollten wegen hoher Infektionszahlen alle Schulen in den Wechselunterricht gehen. In NRW lagen am Mittwoch neun von 53 Kreisen und Städten über dem Inzidenzwert von 200.

Zuvor hatten die Ministerpräsidenten der Länder und Kanzlerin Angela Merkel die Verlängerung des Teil-Lockdowns mit Schließungen von Gastronomie, Kultur und Freizeiteinrichtungen bis 20. Dezember beschlossen. Die Kontaktbeschränkungen sollen bis dahin noch strenger werden. Rund um die Weihnachtstage werden sie gelockert.