Laschet: Staudämme „stabil und unbeschädigt“

dpa Düsseldorf. Die Staumauern und Dämme der Talsperren in Nordrhein-Westfalen haben der Belastung durch den extremen Regen der vergangen Tage Stand gehalten. „Die Staudämme der Talsperren in Nordrhein-Westfalen sind, mit Ausnahme der Steinbachtalsperre, stabil und unbeschädigt“, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Freitag nach einer Kabinettssitzung in Düsseldorf. An der Steinbachtalsperre im Kreis Euskirchen droht ein Durchbrechen des Staudamms. Mehrere Ortschaften im Bereich des Sees sind deshalb evakuiert worden.

Laschet: Staudämme „stabil und unbeschädigt“

Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) pumpen Wasser mit Schläuchen ab. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Auch die Situation an der Rurtalsperre in der Eifel entspanne sich leicht, sagte Laschet. In der Nacht zu Freitag war die Rurtalsperre übergelaufen. Der Anstieg des Hochwassers der Rur fiel weniger extrem aus, als zunächst befürchtet. Im Jülich konnten deshalb Menschen in ihre Wohnungen zurück.

Das Hochwasser sie vor allem ein Problem der kleinen Flüsse, sagte Laschet. „Der Rhein ist Hochwasser gewöhnt.“ In den Städten am Rhein gebe es Schutzvorkehrungen für steigende Wasserstände. Die großen Schäden seien an den Nebenflüssen entstanden, die große Wassermassen aufnehmen mussten.

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