Laschet greift Grüne an: „Kleinkarierte Verbote“

dpa Düsseldorf. Der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, hat den Grünen im Kampf um den Klimaschutz ein „kleinkariertes Gucken auf Verbote“ vorgeworfen. Die CDU kämpfe für das „große Projekt des klimaneutralen Deutschlands“, sagte der CDU-Bundesvorsitzende und NRW-Ministerpräsident am Samstag bei einer Landesvertreterversammlung der CDU NRW in Düsseldorf. Die Diskussion, ob „Spritpreise so oder so“ sein müssten oder innerdeutscher Flugverkehr eingeschränkt werden müsse, sei kleinteilig. Es müssten Anreize für Investitionen in klimaneutrale Produktion gesetzt werden. Die CDU wolle nicht mit „Verboten, Verzicht und Verlust“ Politik machen, sondern mit „Innovation, Impulsen und Ideen“. Dazu gehöre etwa auch eine wettbewerbsfähige Unternehmensbesteuerung. Man dürfe auch nicht glauben, dass Politik mit Verordnungen jedes Detail der Wirtschaft steuern könne, sagte Laschet.

Laschet greift Grüne an: „Kleinkarierte Verbote“

Armin Laschet, CDU-Bundesvorsitzender und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild

Die nordrhein-westfälische CDU wollte Laschet am Samstag auf Platz eins ihrer Landesliste für die Bundestagswahl wählen. Etwa 250 Vertreter des größten CDU-Landesverbandes waren dafür erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder zu einer Präsenzversammlung zusammengekommen.

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