„Laschetfordert“: Fiktive Vorschläge bei Twitter im Trend

dpa/lnw Düsseldorf. Ministerpräsident Armin Laschet hat - wohl ungewollt - für einen Trend im Kurznachrichtendienst Twitter gesorgt. Unter dem Hashtag „Laschetfordert“ schreiben Nutzerinnen und Nutzer zahlreiche fiktive, meist absurde Vorschläge, die der CDU-Politiker vermeintlich gemacht haben könnte. Am Mittwochnachmittag gab es bereits über 5000 Beiträge zu dem Hashtag. Der „Kölner Stadtanzeiger“ hatte zuvor berichtet.

„Laschetfordert“: Fiktive Vorschläge bei Twitter im Trend

Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, gibt ein Pressestatement ab. Foto: Federico Gambarini/dpa

So schreibt ein Nutzer: „#laschetfordert alle Ampeln auf Dauergrün zu schalten, damit alle Bürger freie Fahrt haben.“ Auf einem anderen Account heißt es: „#Laschetfordert dass die Welt eine Scheibe ist, die auf dem Rücken von 4 Elefanten liegt, die auf dem Rücken einer riesigen Schildkröte stehen und durch's Weltall zieht“.

Der Trend um den NRW-Ministerpräsidenten kam auf, weil der Politiker in den vergangenen Tagen immer wieder Lockerungen der Corona-Maßnahmen gefordert und teilweise auch durchgesetzt hatte. Noch am Montag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hingegen eindringlich dazu aufgerufen, bei der Einhaltung der Regeln nicht nachzulassen, und in einer Schaltkonferenz des CDU-Präsidiums kritisch von „Öffnungsdiskussionsorgien“ in einigen Ländern gesprochen.