NRW

Laumann: 800 000 Masken gehen an Krisenstäbe

Gesundheit

Freitag, 27. März 2020 - 12:50 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Die Bemühungen des Landes Nordrhein-Westfalen um gefragtes Schutzmaterial in der Corona-Krise zeigen nach Angaben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) Erfolge. Es sei gelungen, rund 800 000 Masken zu bekommen. „Wir sind voll am Ball, um das zu besorgen, was zu besorgen ist auf diesen Märkten“, sagte Laumann. Außerdem gehe es auch um Schutzkittel und OP-Masken. Allerdings wirkten sich auch die zunehmenden Infektionen in Nordamerika auf die Beschaffungssituation aus. „Die Märkte sind leergefegt.“

Karl-Josef Laumann (CDU), Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

In NRW würden auch Reha-Kliniken zu Krankenhäusern erklärt. Damit fielen sie auch unter den entsprechenden Schutzschirm und zugleich erhöhe sich damit die Zahl der verfügbaren Betten noch einmal. In NRW würden 951 Infizierte im Krankenhaus behandelt, davon 307 intensivmedizinisch. Unter ihnen seien 253 auf Beatmung angewiesen. Das entspreche 2,2 Prozent der Erkrankten. Landesweit gebe es derzeit insgesamt rund 6150 Intensivbetten. Es werde mit Hochdruck daran gearbeitet, die Beatmungsplätze zu erhöhen.

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