NRW

Laumann: Bisher fünf Todesfälle nach Astrazeneca-Impfungen

Krankenhäuser

Mittwoch, 31. März 2021 - 12:15 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen hat es nach Angaben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) bisher acht „schwere Ereignisse“ nach Impfungen mit dem Astrazeneca-Wirkstoff gegeben. Fünf Personen seien gestorben, sagte Laumann am Mittwoch in Düsseldorf. Alle seien unter 60 Jahre alt gewesen.

Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Bund und Länder waren am Dienstagabend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) gefolgt, das Präparat von Astrazeneca in der Regel nur noch für Menschen ab 60 Jahren einzusetzen. Jüngere können sich nach Rücksprache mit dem Arzt und auf eigenes Risiko weiterhin damit impfen lassen. Hintergrund sind Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen, die zuletzt im zeitlichen Zusammenhang mit dem Impfstoff aufgetreten waren, vorwiegend bei Frauen unter 55 Jahren. Laumann sagte, die Impfungen mit Astrazeneca würden in NRW fortgesetzt. Der Wirkstoff sei „weiter hoch wirksam“.

© dpa-infocom, dpa:210331-99-40113/2

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