NRW

Laumann sieht Kanzlerin durch Alleingänge nicht beschädigt

Gesundheit

Dienstag, 5. Mai 2020 - 16:40 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hält die unterschiedlichen Wege der Bundesländer aus der Corona-Krise für unproblematisch. Auf die Frage, ob „das Vorpreschen einzelner Länder“ nicht die Bundeskanzlerin beschädigt habe, antwortete Laumann am Dienstag in Düsseldorf: „Nein. Sie müssen ja nur ihre Beliebtheitswerte angucken.“

Der NRW-Gesundheitsminister hält die unterschiedlichen Wege der Bundesländer aus der Krise für unproblematisch. Foto: Fabian Strauch/dpa

Laumann verteidigte auch seine Entscheidung, schon einen Tag vor der Bund-Länder-Konferenz zur Corona-Krise die generellen Besuchsverbote in Alters- und Pflegeheimen aufzuheben. Der bevorstehende Muttertag sei doch „ein schönes Datum“ für solche Lockerungen, meinte der CDU-Politiker. Die Botschaft, dass Menschen in den Einrichtungen nun doch am Muttertag mit Besuch ihrer Kinder rechnen könnten, halte er für „eine gute Idee“, meinte Laumann. „Auch andere Länder werden öffnen.“

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