Laumann zu Corona: Möglichst viele Beatmungsplätze schaffen

dpa/lnw Düsseldorf. In der Coronavirus-Krise bekommen die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen Hilfe, um ihre Kapazitäten zu erweitern. „Es ist wichtig, dass wir in den nächsten Tagen und Wochen möglichst viele Beatmungsplätze schaffen“, sagte Nordrhein-Westfalens Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montag in Düsseldorf. Das zeigten die Erfahrungen aus anderen Ländern. Bund und Land wollen den Krankenhäusern Hilfen geben, um die Intensivkapazitäten auszubauen.

Laumann zu Corona: Möglichst viele Beatmungsplätze schaffen

Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, gestikuliert. Foto: Federico Gambarini/dpa

Nach seinen Worten verfügen die Krankenhäuser des Landes über 6148 Intensivbetten, davon 4223 mit Beatmungsmöglichkeit. Aus ihren Beständen könnten die Krankenhäuser außerdem weitere 2600 Beatmungsplätze schaffen. Der Minister verwies darauf, dass nach bisheriger Erkenntnis ein Prozent der am Coronavirus Erkrankten eine Versorgung auf einer Intensivstation benötigen.

Am Montag (Stand 10 Uhr) gab es in NRW nach Informationen des Ministeriums 8011 Menschen mit einer nachgewiesenen Coronavirus-Erkrankung. 40 Menschen waren daran gestorben; alle seien älter und hätten eine Vorerkrankung gehabt, sagte der Minister.