Lebensgefährtin über Stunden gequält: Prozessbeginn

dpa/lnw Detmold. Aus Verärgerung über einen Discobesuch mit anderen soll er seine damalige Lebensgefährtin über Stunden gequält und sexuell erniedrigt zu haben. Am Landgericht Detmold hat am Freitag ein Prozess gegen einen 29 Jahre alten Angeklagten wegen gefährlicher Körperverletzung begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm im Detail unter anderem vor, dass er bei der Tat im Jahr 2016 das Opfer mit einem Kabel ausgepeitscht habe. Außerdem soll er der jungen Frau das Kabel um den Hals gelegt und zugezogen haben.

Lebensgefährtin über Stunden gequält: Prozessbeginn

Außenaufnahme vom Landgericht Detmold. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Die heute 23-jährige Frau bezeichnete den Angeklagten bei ihrer Zeugenaussage zu Prozessbeginn als gewalttätig und extrem eifersüchtig. Der Angeklagte schilderte das Geschehen weitaus harmloser als die Staatsanwaltschaft in der Anklage. Seine Taten begründete er mit Alkohol- und Drogenproblemen. Nach dem Angeklagten hatten die Behörden zwei Jahre lang mit Haftbefehl gesucht. Er sitzt seit August des vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Ein Urteil will das Gericht voraussichtlich im März verkünden.