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NRW

Lehrerverband: Plan für Schulöffnungen „zu ambitioniert“

Gesundheit

Freitag, 17. April 2020 - 07:00 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Lehrerverband hält den Plan der Landesregierung für die schnelle Wiedereröffnung der Schulen in der Corona-Krise für schwer umsetzbar. „Der Zeitplan ist zu ambitioniert“, sagte Verbandspräsident Andreas Bartsch der „Rheinischen Post“ (Freitag). In NRW öffnen in der kommenden Woche die weiterführenden Schulen für Prüflinge. Bund und Länder hatten vereinbart, den in der Corona-Krise eingestellten Schulbetrieb in Deutschland schrittweise ab dem 4. Mai wieder aufzunehmen.

Bartsch kritisierte auch NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) für ihre Aufforderung an die Schulträger, die hygienischen Voraussetzungen zur Wiedereröffnung der Schulen zu schaffen. „Die Märkte sind ja de facto tot“, sagte Bartsch zur Beschaffung von Desinfektionsmitteln. Auch Fragen der Reinigung, bauliche Maßnahmen und Kapazitäten bei der Beförderung müssten geklärt werden. „Da macht es sich die Ministerin schon einfach, wenn sie sagt, die Schulen hätten ja gewusst, dass es am 20. April wieder losgehen könnte.“

Der Lehrerverbandspräsident erwartet in der Corona-Krise mit Blick auf die Risikogruppe bei den Lehrern vor allem für junge und mittelalte Lehrer „deutliche Mehrbelastungen“.

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