NRW

Letsch: „Wir zeigen auswärts und zu Hause zwei Gesichter“

Sonntag, 30. Oktober 2022 - 09:36 Uhr

von dpa

© Swen Pförtner/dpa

„Wir zeigen auswärts und zu Hause zwei Gesichter“, beklagte Letsch. In den bisherigen Ligaspielen, bei denen er an der Seitenlinie stand, kassierten die Bochumer in der Ferne jeweils vier Treffer und verloren. Daheim besiegte der VfL die Spitzenteams Eintracht Frankfurt mit 3:0 und Union Berlin mit 2:1.

„Wir können nicht das Spiel simulieren, ziehen uns bei uns um und fahren dann hierher. Wir müssen irgendwo einen Schalter finden, damit die Diskrepanz zwischen den zwei Gesichtern deutlich geringer wird“, forderte der Coach.

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Mit einer schwachen Leistung in Wolfsburg kassierte der Club aus dem Ruhrgebiet eine deutliche, aber verdiente Niederlage, die den Aufwärtstrend von zwei Pflichtspielsiegen nacheinander stoppte. „Es kann nicht sein, dass wir jedes Spiel vier Tore bekommen und - so ehrlich müssen wir sein - mit vier Toren gut bedient sind heute“, sagte Letsch. Offensiv-Akteur Kevin Stöger sprach von einem „unterirdischen“ Spiel.

Kapitän Anthony Losilla sah das ähnlich: „Wir können glücklich sein, dass es nur vier sind.“ Er wisse nicht, was das Problem bei Auswärtsspielen sei: „Wenn wir jede zweite Woche vier Stück kassieren, dann wird es schwierig.“

Im nächsten Spiel müssen die Bochumer ausgerechnet in Dortmund zum Ruhrgebiet-Duell (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) antreten. Trotzdem freut sich Stöger auf ein „geiles Spiel“: „Nächste Woche wird man einen positiveren VfL sehen. Das kann ich hier auf jeden Fall sagen.“


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In Köln haben am Sonntag mehrere hundert Menschen gegen einen pro-russischen Aufzug demonstriert. Das Bündnis „Köln gegen Rechts“ und Gruppen wie „Omas gegen Rechts“ hatten dazu aufgerufen. Zu der pro-russischen Kundgebung kamen statt der angemeldeten 2000 nur rund 100 Demonstranten. Als Co-Anmelder vor Ort war auch der regelmäßig im NRW-Verfassungsschutzbericht erwähnte Rechtsextremist Markus Beisicht. Die Veranstaltungen seien bislang störungsfrei verlaufen, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot im Einsatz.