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NRW

Lügde-Untersuchungsausschuss: Probleme mit Datenschutz

Landtag

Donnerstag, 7. November 2019 - 13:07 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Eine Aktenflut und Datenschutzprobleme behindern die Arbeit des parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Aufklärung möglicher Behörden- und Polizeifehler im Missbrauchsfall von Lügde. „Wir reden hier über weit mehr als 100 000 Akten“, sagte der CDU-Sprecher in dem Landtagsausschuss, Dietmar Panske, am Donnerstag in Düsseldorf.

Das Problem: Die Namen der betroffenen Kinder im Fall des hundertfachen Missbrauchs auf einem Campingplatz in Lügde dürften aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht weitergegeben werden. In den Akten seien aber die Klarnamen der Opfer enthalten.

Panske forderte eine rasche Einigung aller Fraktionen über das weitere Vorgehen. Andernfalls könne die für Anfang des Jahres geplante Befragung der Zeugen und damit die Hauptarbeit des Untersuchungsausschusses nicht starten. Im Gespräch sei derzeit, die Namen der Opfer in den Akten durch Pseudonyme zu ersetzen. Der Untersuchungsausschuss „Kindesmissbrauch“ setzt am Freitag seine Arbeit mit Expertenanhörungen fort.

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