NRW

Luftfilter-Affäre: Entlassener Mitarbeiter wehrt sich

Prozesse

Montag, 10. Mai 2021 - 14:14 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Der im Zuge der Luftfilter-Affäre in Düsseldorf entlassene städtische Mitarbeiter wehrt sich gegen seinen fristlosen Rauswurf. Der 39-Jährige war entlassen worden, weil bei der Vergabe des Millionenauftrags zum Kauf von 4000 UV-Filteranlagen für Düsseldorfer Grundschulen Unregelmäßigkeiten aufgefallen waren. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in der Sache wegen Korruptionsverdachts.

Bei einem Gütetermin am Düsseldorfer Arbeitsgericht kam es am Montag zu keiner Einigung (Az.: 14 Ca 1645/21), teilte das Gericht mit. Die Stadt Düsseldorf hatte Ende letzten Jahres 4000 UV-Luftfilteranlagen im Wert von vier bis fünf Millionen Euro angeschafft. Damit sollten alle Klassen- und Lehrerzimmer der städtischen Grundschulen ausgestattet werden.

Nach Bekanntwerden des Korruptionsverdachts war der Einbau der Luftfilter, die das Coronavirus aus der Raumluft filtern sollen, gestoppt worden. Nach Angaben des Arbeitsgerichts ist eine Klage eines Konkurrenzunternehmens gegen die Vergabe des Auftrags inzwischen zurückgewiesen worden.

© dpa-infocom, dpa:210510-99-541163/2

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